Nicht müde werden...
Predigt zu 2. Korinther 4,16-18 2. Korinther 4,16-18 Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. I. „Die Welt will Sieger sehn!“ Liebe Gemeinde, nicht nur im Fußballstadion, wo es den einen häufiger und den Kölnern eher seltener geschenkt ist, - sondern in den Medien überhaupt: die Casting-Shows beispielsweise beziehen daraus ihre Attraktivität und selbst in den Spitzen-Talk-Shows müssen noch die Verlierer, die Gescheiterten und Gelähmten präsentiert werden als die, die ihr Schicksal besiegt haben. Wir wolln euch siegen sehn, wir wolln euch siegen sehn, wir wolln, wir wolln euch siegen sehn. Anthropologen sagen ja, es sei uns Mens...