Predigt zu 1. Petrus 2,21b-25
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und Stab trösten mich.“ Liebe Gemeinde, die Hoffnung, das finstere Tal zu durchschreiten und sich am Ende wieder zu finden auf grünen Auen und an frischen Wassern ist groß. Und manchmal hilft sie, Berge zu versetzen. Wer aus der Trauer einen Weg zurück ins Leben genommen hat, kann ein Lied davon singen, und die nach langer Suche endlich wieder eine Liebe gefunden. Und wer den Krebs besiegt. Und jener, der endlich einen Job gefunden, und sei es nur für ein Jahr. Dass wir aus finsteren Tälern wieder zu lichten Höhen gelangen, gibt unseren Schritten Mut und den Schultern Kraft, so manches Kreuz zu tragen. Doch nicht immer sind die Täler zu durchschreiten. I. Es mag Lebensumstände geben, in denen wir zu leben gezwungen sind,...